Bernhard R. Appel
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ist seit 1986 Mitarbeiter der Neuen Robert-Schumann-Gesamtausgabe in Düsseldorf.
Studium der Schulmusik (Musikhochschule des Saarlandes), Musikwissenschaft, Germanistik, Linguistik und Philosophie (Universität des Saarlandes, Saarbrücken)
1977 - 1984 wissenschaftlicher Mitarbeiter und Assistent am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität des Saarlandes
1981 Promotion
1985 - 1986 Bearbeiter des DFG-Projekts Quellenermittlungen zu R. Schumann an der Universität zu Köln
2000 Habilitation an der Universität Dortmund; Editionen im Rahmen der Neuen Robert-Schumann-Gesamtausgabe sowie Publikationen zu R. Schumann, zur Musikgeschichte des 19. Jahrhunderts und zur Editionsphilologie.
Prof. Wolfgang Baumgratz
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wurde 1948 in Meersburg/Bodensee geboren.
Kirchenmusikstudium in Heidelberg (Orgel bei Wolfgang Dallmann) und Freiburg (Orgel bei Ludwig Doerr).
1976 A-Examen für Evangelische Kirchenmusik.
1976 - 1978 Stipendiat des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) zum Orgelstudium bei Albert de Klerk in Amsterdam (Repertoire und Improvisation).
1978 Solisten-Examen als Konzert-Organist. Weiterführende Studien in Meisterkursen bei Tagliavini, M.C.Alain, Kooiman, Langlais und Roth.
1979 Berufung an die Domorganistenstelle am St. Petri Dom in Bremen.
1980 Orgellehrer an der Hochschule für Künste Bremen
1984 Ernennung zum Professor
1989 - 1999 Leiter der Kirchenmusik-Abteilung. Orgelsachverständiger der Bremischen Evangelischen Kirche. Umfangreiche Konzerttätigkeit in ganz Europa. Solist bei vielen Orgelfestivals und Jury-Mitglied bei zahlreichen Orgelwettbewerben. Zahlreiche Fernseh-, Rundfunk- und Schallplatten-/CD-Aufnahmen mit einem alle Epochen umfassenden Repertoire und mit Improvisationen.
seit 1990 im Präsidium der Internationalen Gesellschaft der Orgelfreunde (GdO), zunächst als Vizepräsident, seit 1998 als Präsident.
Dr. Ute Bär
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geboren 1957.
Studium zum Diplomlehrer für Musikerziehung und Deutsch an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald.
1980 - 1992 Wissenschaftliche Assistentin an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald im Bereich Musikwissenschaft; Vorlesungs- und Seminartätigkeit im Fach Musikgeschichte, Publikationen zur Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts, vor allem zur Musikgeschichte der DDR
1984 Promotion zum Oboenkonzertschaffen in der DDR von 1945 - 1981
seit 1992 Mitarbeiterin der Robert-Schumann-Forschungsstelle Düsseldorf, Arbeitsstelle Zwickau. Publikationen zum Leben und Schaffen Robert und Clara Schumanns
2002 Veröffentlichung des Bandes II/2/3 (Violinsonaten) im Rahmen der Neuen Schumann-Gesamtausgabe, Band I/2/2 (Konzertstück op. 92 und Konzertallegro op. 134, hg. v. Ute Bär sowie Konzertsatz d-Moll, Anhang B5, hg. v. Bernhard R. Appel) erscheint voraussichtlich 2006.
Prof. Dr. Martin Geck
Martin Geck lehrt seit 1976 Musikgeschichte und -ästhetik an der Universität Dortmund, seit 1976 als Emeritus.
Vor allem in den Büchern "Von Beethoven bis Mahler. Die Musik des deutschen Idealismus" (1993) und "Zwischen Romantik und Revolution. Musik im Realismus-Diskurs 1848-1871" (2001) hat er sich detailliert mit Musik und Ästhetik des späten Schumann beschäftigt.
Dr. Dagmar Hoffmann-Axthelm
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Musikwissenschaftlerin (Dr. phil. 1970 Freiburg/Br.) und Psychologin
(lic. phil. 1980 Zürich), ist Mitglied der Forschungsabteilung der Schola Cantorum Basiliensis sowie Psychotherapeutin in eigener Praxis.
Sie unterrichtet Musikgeschichte des Mittelalters und der Frührenaissance an der SCB und gibt das Basler Jahrbuch für Historische Musikpraxis heraus.
Diverse Veröffentlichungen zur Musikgeschichte, schwerpunktmäßig des Mittelalters, zur psychoanalytisch orientierten Körperpsychotherapie, sowie zu Zusammenhängen zwischen tiefenpsychologischen Prozessen und musikalischer Gestaltung (u.a. bei Bach, Mozart, Schumann).
Buchveröffentlichungen:
Robert Schumann - „Glücklichsein und tiefe Einsamkeit“, Stuttgart: Reclam 1994; Wenn Narziß Athena küsst. Über die Verachtung, Frankfurt: Suhrkamp 1998 (Suhrkamp Taschenbuch 2835).
Dr. Peter Jost
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geboren 1960.
Studium der Musikwissenschaft, Germanistik und Komparatistik in Saarbrücken. Promotion 1988 mit einer Arbeit über Schumanns Waldszenen.
seit 1991 Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Richard Wagner-Gesamtausgabe in München, seit 2004 auch Lehrbeauftragter an der Universität Augsburg.
Veröffentlichungen zur deutschen und französischen Musik vor allem des 19. und 20. Jahrhunderts, zuletzt erschien:
Instrumentation. Geschichte und Wandel des Orchesterklanges (Kassel 2004).
Reinhard Kapp
1947 am 13. Mai in Hof/Saale geboren.
Besuch der Volksschule und des humanistischen Jean-Paul-Gymnasiums Hof Privates Orgel- und Klavierstudium.
Seit der Schulzeit musikpublizistische Tätigkeit und bescheidene Konzerterfahrungen als Klavierspieler, Organist und Dirigent
Teilnahme an den Internationalen Ferienkursen für Neue Musik Darmstadt.
1966 Abitur
1966 / 1967 Studium in Heidelberg: Musikwissenschaft (bei den Herren Hammerstein, Hermelink, Jammers, Seidel, Stephan) und Philosophie (Gadamer, Tugendhat); anschließend an der Freien
Universität Berlin: Musikwissenschaft bei Prof. Dr. Rudolf Stephan (ferner: Brinkmann, Zaminer u.a.), Nebenfächer Philosophie und Religionswissenschaft (Peter Furth und Klaus Heinrich)
Förderung durch die Studienstiftung des deutschen Volkes
1974 Magisterexamen
1974 - 1979 Teilzeitassistent am Musikwissenschaftlichen Institut der FU Berlin
1974 - 1978 alljährliche Teilnahme (aktiv - als Pianist - und passiv) am Mödlinger Schönberg-Seminar von Rudolf Kolisch
Freiberufliche Tätigkeit
1981-83 Lehrauftrag für Praktische Liturgik und Literaturkunde an der Hoschule für Künste Berlin
1982 Promotion mit einer Arbeit über das Spätwerk Schumanns
1983-92 Redakteur an der Richard-Wagner-Forschungsstelle in München
1983/84 Gastprofessur an der Gesamthochschule Kassel
1991 Lehrauftrag am Musikwissenschaftlichen Institut der Ludwig-Maximilians-Universität München
Seit WS1992/93 ordentlicher Professor für Musikgeschichte an der Hochschule (nunmehr Universität) für Musik und darstellende Kunst in Wien
Dr. Irmgard Knechtges-Obrecht
1960 in Düren geboren.
1978 - 1985 Studium der Musikwissenschaft, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft, sowie Geschichte an der Universität Köln.
1985 Promotion mit einer Dissertation über Robert Schumann im Spiegel seiner späten Klavierwerke.
1986 - 1990 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Neuen Schumann-Gesamtausgabe in der Robert-Schumann-Forschungsstelle der Robert-Schumann-Gesellschaft e.V., Düsseldorf.
Lebt seit 1991 als freie Autorin in Aachen.
Publikationen zu Clara und Robert Schumann bzw. deren Umfeld, sowie diverse Veröffentlichungen für die Robert-Schumann-Gesellschaft, Düsseldorf.
Prof. Dr. Ulrich Mahlert
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geboren 1950 in Dinslaken (Nordrhein-Westfalen).
Klavierstudium an der Staatlichen Hochschule für Musik Freiburg (Musiklehrerprüfung, künstlerische Reifeprüfung), Studium von Musikwissenschaft und Germanistik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Promotion in Musikwissenschaft mit einer Arbeit über späte Lieder Schumanns.
Lehrbeauftragter für Klavier an der Freiburger Musikhochschule, Musikredakteur am Südwestfunk Baden-Baden, Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Musiktheorie an der Universität Hannover.
Mitherausgeber der instrumentalpädagogischen Zeitschrift Üben & Musizieren.
Seit 1984 Professor für Musikpädagogik an der Universität der Künste Berlin.
1996-2001 Dekan der Fakultät Musik und Vizepräsident der Universität der Künste.
Prof. Dr. Hubert Moßburger
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geb.1963 in Ingolstadt
Studium der Kirchenmusik, Musikerziehung, Musiktheorie und Musikwissenschaft in Regensburg, Detmold und Halle (Saale)
Von 1993 bis 2003 hauptamtlicher Musiktheorie- und Gehörbildungslehrer am Musikzweig der Latina August Hermann Francke in Halle (Saale)
1996-1999 Lehrbeauftragter für Musiktheorie und Gehörbildung an der Hochschule für Musik Detmold, an der Evangelischen Hochschule für Kirchenmusik in Halle und an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
2000 Promotion in Musikwissenschaft mit einer Arbeit über die Harmonik Robert Schumanns
Seit April 2001 Lehrbeauftragter für Musiktheorie an der Hochschule für Musik und Theater Hannover
Von 2002 bis 2004 im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Musiktheorie und Redakteur der Zeitschrift der GMTH.
Seit 2003 Professor für Musiktheorie an der Hochschule für Künste Bremen.
Publikationen zur Musik und Musiktheorie des 15. bis 20. Jahrhunderts; zuletzt erschien: Poetische Harmonik in der Musik Robert Schumanns (Sinzig 2005)
Dr. Gerd Nauhaus
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(Foto: Simone Rehberg, Wuppertal) |
1942 geb. in Erfurt
1961–1965 Studium Schulmusik/Germanistik Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, anschließend 1965–1969 Musikwissenschaft, Dipl.-Phil.
1967–1970 Musikdramaturg am Theater Zwickau
1970 Wiss. Mitarbeiter am Robert-Schumann-Haus Zwickau
1985 Stellv. Direktor und Leiter des Archivs
1993–2005 Direktor, seitdem freiberuflich tätig
1980 Promotion in Halle
1986 Robert-Schumann-Preis der Stadt Zwickau
1993–2002 Mitglied des Sächsischen Kultursenats
Wissenschaftlicher Sekretär der Robert-Schumann-Gesellschaft
Zwickau e.V.
Herausgeber der Tage- und Haushaltbücher Robert Schumanns und der Schriftenreihe Schumann-Studien, Hrsg. von Publikationen über sowie Kompositionen von Clara Schumann, zahlr. Artikel und Aufsätze, Teilnahme an Symposien und Vortragsaufenthalte im In- und Ausland.
Dr. Beate Julia Perrey
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Beate Perrey is co-director of the interdisciplinary research project New Languages for Criticism: Cross-currents and Resistances at the Centre for Research in the Arts, Humanities and Social Sciences (CRASSH) of the University of Cambridge since 2002, and Senior Lecturer in Critical Musicology and Analysis at the University of Liverpool, as well as associate member of the Centre de Recherches sur les Arts et le Langage (CRAL) at the Ecole des Hautes Etudes en Sciences Sociales (EHESS) in Paris since 2003.
After studies in musicology, philosophy and literature at the universities of Munich, Harvard and Cambridge, she has held Research Fellowships at Trinity and Christ’s Colleges Cambridge and University College London.
Invited Visiting Professor in 2003-4 at the Ecole Normale Superieure in Paris, she is author of Schumann’s Dichterliebe and Early Romantic Poetics (Cambridge University Press 2002) and editor of the Cambridge Companion to Schumann (Cambridge University Press 2006 forthcoming) and In(ter) discipline (Legenda 2006 forthcoming).
She has written extensively on 19th and 20th century music and its interfaces with different forms of cultural expression, the verbal and visual arts in particular.
Recent articles have focused on Schubert, Schumann, Kurtag, Adorno, Borges, Celan, Heine, Kafka, Giacometti and Francis Bacon.
Dr. Wolfram Steinbeck
geboren am 5. 10. 1945 in Hagen.
Promotion 1972 in Freiburg;
Habilitation 1979 in Kiel;
1981 - 1988 Professuren an der Universität und der Pädagogischen Hochschule in Kiel;
1988 - 2001 an der Universität Bonn;
seit Wintersemester 2001/02 Inhaber des Lehrstuhls für Historische Musikwissenschaft der Universität zu Köln;
1992-2002 Vertrauensdozent der Studienstiftung des Deutschen Volkes,
1996-2004 Fachgutachter der DGF.
Er ist Mitherausgeber des Archivs für Musikwissenschaft, korrespondierendes Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz, Kuratoriumsmitglied des Max-Reger-Instituts Karlsruhe sowie Vorstandsmitglied des Joseph Haydn-Instituts Köln.
Seine zentralen Arbeitsgebiete liegen in der europäischen Musikgeschichte vom späten 16. Jahrhundert bis zur Moderne, insbesondere der Musik der Aufklärung und der Wiener Klassik, der Symphonik des 18. bis frühen 20. Jahrhunderts, der musikalischen Analyse und Hermeneutik sowie der musikalischen Moderneforschung.
Dr. Michael Struck
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geboren 1952 in Hannover;
dort Klavierunterricht bei Peter-Jürgen Hofer und Karl Lenzen.
Ab 1973 Studium an der Musikhochschule und Universität Hamburg: Schulmusik, Privatmusikerziehung, Klavier/Diplom (Werner Schröter), Musikwissenschaften (Constantin Floros) und Erziehungswissenschaft.
1984 Promotion mit der Dissertation Die umstrittenen späten Instrumentalwerke Schumanns.
1985 zunächst im niedersächsischen Schuldienst, dann Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Forschungsstelle der neuen „Johannes Brahms Gesamtausgabe“ an der Universität Kiel (Mitglied der Editionsleitung); Herausgeber bzw. Redakteur mehrerer Bände.
Zahlreiche musikwissenschaftliche Veröffentlichungen, weitere Werkeditionen, außerdem Tätigkeit als Musikkritiker. Konzerte u. a. mit dem Vokalensemble der Universität Kiel und dem Wiesbadener Kammerchor. Gesprächskonzerte.
Prof. Dr. Ulrich Tadday
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Prof. Dr. Ulrich Tadday hat im September 2002 die Universitätsprofessur "Historische Musikwissenschaft" im Studiengang Musik/Musikwissen-
schaft des Fachbereiches 9 Kulturwissenschaften der Universität Bremen angetreten.
1963 geboren, studierte Ulrich Tadday in den Jahren 1983 bis 1988 Musikwissenschaft und Musikerziehung, Philosophie und Germanistik an den Universitäten Dortmund und Bochum. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Lehrstuhls für historische Musikwissenschaft des Institutes für Musik und ihre Didaktik der Universität Dortmund wurde er 1992 promoviert, 1998 als Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft habilitiert. Nach dem Referendariat arbeitete er drei Jahre lang als Musiklehrer in den Sekundarstufen I und II.
Der Schwerpunkt der Forschung von Ulrich Tadday liegt in der Musikgeschichte und Musikästhetik der Neuzeit, insbesondere des 17. Bis 21. Jahrhunderts.
Ulrich Tadday ist seit 1998 als Fachbeirat für die Enzyklopädie "Die Musik in Geschichte und Gegenwart" tätig und ab 2004 Herausgeber der Reihe "Musik-Konzepte".












